Frage zur AktionZur Angard Startseite
 

Das Angard-Logo ist ein beim DPMA eingetragenes Markenzeichen
Angard Informiert

 

Noch Tage bis zur Bescherung!

Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember seit 336 in Rom belegt; die Herkunft des Datums ist umstritten. Der Termin liegt nahe an der Wintersonnenwende, was die Geburt von Jesus Christus mit der Rückkehr des Lichts nach den dunklen Wintermonaten verbindet. Zudem wurde damit der antike römische Feiertag des Sonnengottes Sol Invictus abgelöst. Das oft mit Weihnachten in Verbindung gebrachte germanische Julfest ist erst später belegt.

Das Krippenspiel wurde im 11. Jahrhundert; der Adventskranz im Jahre 1839, der geschmückte Weihnachtsbaum im 15. Jahrhundert und der Weihnachtsmann als Gabenbringer in Konkurrenz zu Nikolaus und Christkind erst im 20. Jahrhundert bekannt.

Der weihnachtliche Brauch des Schenkens ist so alt ist, dass nur die wenigsten wissen, wo er ursprünglich herstammt. Denn nicht die Geburt Christi, die Christen am Heiligen Abend in Deutschland feiern, ist der Grund für das Schenken, sondern der Heilige Nikolaus (ca. 280-351 n.Chr.). Noch bis Mitte des 16. Jahrhunderts nämlich bekamen die Kinder nicht am Heiligen Abend ihre Geschenke, sondern am Nikolaustag (Dem Todestag des Wohltäters und Schutzheiligen). Denn dieser war es, der Kinder durch seine Gaben rettete. Erst ab dem Jahr 1535 verlegten die Deutschen den Brauch des Schenkens auf den Heiligen Abend. Der Reformator Martin Luther wollte den Kult um den katholischen Heiligen nicht länger fortführen und ließ seine Kinder nicht vom Nikolaus beschenken, sondern vom "Heiligen Christ". Dieser kam natürlich nicht am Nikolaustag, sondern am Heiligen Abend, dem Tag seiner Geburt. Das anfangs nur im reformatorischen Deutschland beheimatete Kind aus der Krippe breitete sich denn auch schnell in den katholischen Teilen des Landes aus. Und schon bald entstand aus dem Heiligen Christ der uns heute bekannte Rauschgoldengel, die Nachbildung des Verkündigungsengels als Christkind mit dem Engelshaar, das uns die Geschenke bringt. Seit Martin Luther ist deshalb der Tag der Bescherung in Deutschland nicht mehr der Nikolaustag, an dem brave Kinder immer noch kleinere Geschenke erhalten, sondern der Heilige Abend, an dem unter dem Weihnachtsbaum oder an dessen Zweigen die Gaben hängen. Mit der Zeit etablierte sich auch der Weihnachtsmann zunehmend in - vor allem den evangelischen Teilen - Deutschlands. Das Wort selbst wurde erstmals im 18. Jahrhundert erwähnt, als 1835 Heinrich Hoffmann von Fallersleben das Lied "Morgen kommt der Weihnachtsmann" dichtete.

Und Ihre Weihnachtskarten gibt es hier…

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Weihnachtsmann

Extra-Tipp:
Nikolaus einmal anders: machen Sie es doch mal wie die Niederländer und verstecken Sie ihre phantasievoll eingepackten Nikolaus-Gaben in der ganzen Wohnung, versehen mit einem selbstgeschriebenen Gedicht, das die kleinen Schwächen oder Geheimnisse des Empfängers aufdeckt wenn dieser es beim Auswickeln allen Familienmitgliedern laut vorliest und sich beim "Nikolaus" bedankt.